Inklusion

Der Begriff Inklusion hat seine Wurzeln im Lateinischen. Dort bedeutet das Verb includere einlassen und einschließen, das Sustantiv inclusio bedeutet Einschließung und Einbeziehung.

 

2011 wurde mit der Änderung des Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetzes (BayEUG) der Elternwille gestärkt und ein grundsätzliches Bekenntnis zur Inklusion, also zum gemeinsamen Unterricht aller Kinder an ihrer Sprengelschule festgeschrieben.

In der Praxis bedeutet das für Eltern, dass grundsätzlich sie entscheiden, an welche Schule ihr Kind geht. Bis dieser Grundsatz gelebte Praxis wird, vergehen noch viele Jahre, aber durch die Einführung von Versuchsschulen "mit dem Profil Inklusion" ist ein erster Schritt gemacht.

Schulen "mit inklusivem Profil" sind meist Grundschulen, die eng mit einem Sonderpädagogischen Förderzentrum zusammenarbeiten und die SonderpädagogInnen fest an ihrer Schule haben. Zur Zeit gibt es im Landkreis Ebersberg nur eine solche Schule, die Mittelschule in Grafing, die eng mit der Comeniusschule Grafing zusammenarbeitet. Im nördlichen Landkreis fehlt so eine Schule bisher noch.

Allerdings wurden auch im Landkreis Ebersberg in den letzten  Schuljahren alle Grundschullehrerinnen aus den Klassenstufen 1 und 2,  3 und 4 von einem Team aus  zwei Sonderpädagoginnen der Seerosenschule und einer Grundschulrektorin fortgebildet.