Schulvorbereitende Einrichtung (SVE)

Unsere SVE arbeitet mit vier- bis sechsjährige Kindern, die sprachlichen Auffälligkeiten, Wahrnehmungsdefizite und Entwicklungsverzögerungen im motorischen, sozialen und kognitiven Bereich haben.

Ihre Zielsetzung ist

  • jedes Kind entsprechend seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten zu fördern,
  • die Persönlichkeitsentfaltung zu unterstützen,
  • soziale Verhaltensweisen zu stärken,
  • zu versuchen, die vorhandenen Entwicklungsrückstände und Lernstörungen auszugleichen,
  • eine Schulbereitschaft und Schulfähigkeit zu entwickeln.
Hier soll das Kind auf die seinen Fähigkeiten entsprechende Schule vorbereitet werden. Zu diesem Zweck fuhrt eine Sonderpädagogin mit den Eltern ein Anamnesegespräch und überprüft den Entwicklungsstand des Kindes. Über weitere Fördermöglichkeiten werden die Eltern im Abschlussgespräch beraten.

Arbeitsweisen - pädagogische Betreuung in der SVE

Die 3 SVE-Gruppen bestehen in der Regel jeweils aus maximal 10 Kindern. Jede Gruppe wird von einer Heilpädagogin geleitet, der eine Sonderpädagogin zur Seite steht. Anhand von motorischen Tests, Sprach- und Wahrnehmungsüberprüfungen, Beobachtungen und Elterngesprächen wird ein individueller Förderplan für jedes Kind erstellt.
Entsprechend ihrem Förderbedarf werden die Kinder in Kleingruppen eingeteilt. Hier findet zusätzlich zur SVE-Arbeit eine gezielte Förderung und Schulung statt.

Gefördert werden die Bereiche

  • Sprache
  • Motorik (Grob- und Feinmotorik)
  • Kognition (z.B. Raum-, Mengen- und Zahlvorstellung, Färb- und Formbegriffe
  • Wahrnehmung:
    • auditive Wahrnehmung, d.h. die Welt des Hörens erfassen
    • taktile Wahrnehmung, d.h. durch Tasten die Umwelt erfahren,
    • visuelle Wahrnehmung, d.h. die Fähigkeit, optische Reize zu erfassen, und die
    • Auge-Hand-Koordination (eine wesentliche Voraussetzung fürs Schreiben)

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