Gäste im Haus

In die Seerosenschule kommen immer wieder Lehramtsstudenten / innen um einige Wochen den Schulbetrieb im Rahmen von Praktika kennen zu lernen. Hier findet Ihr darüber Berichte.

2010    Ein kleiner Praktikumsbericht

Ich studiere Lehramt Sonderpädagogik in München. Um mich in meiner Wahl des Studienganges zu bestärken war ich Ende letzten Schuljahres schon für drei Wochen hier. Es hat mir so gut gefallen, dass ich bei der nächst besten Gelegenheit gleich wieder an diese Schule wollte. Nun nach vier Wochen Praktikum ziehe ich Resümee.
Eines ist klar, die vier Wochen vergingen viel zu schnell.
 Ich wurde von  Anfang an toll aufgenommen und kam mir überhaupt nicht fehl am Platz vor. Es kommt auch schon mal vor, dass man als Praktikantin nur in der Ecke des Klassenzimmers sitzt und zuschaut. Hier ist das nicht so. Ich durfte viel mitarbeiten und konnte so in der relativ kurzen Zeit, die ich nur hatte viel miterleben und  einen guten Einblick in den Schulalltag bekommen.  Ich fand es toll so nah am Geschehen zu sein und so jeden einzelnen Schüler meiner Klasse gut kennenlernen zu dürfen. Auch einmal selbst eine Stunde halten zu können war sehr aufregend.
Die verschiedenen Lehrer in den unterschiedlichen  Fächern und  Intensivierungsstunden, deren Arbeitsweise und Umgang mit den Kindern kennen zu lernen, die Unterrichtsmaterialien zur  Förderung der Schüler  zu sehen, all dies  hat mir unheimlich viel gebracht.
Die Musikfortbildung an der ich teilnehmen durfte war auch etwas Besonderes. Einen ganz anderen Weg kennen zu lernen die Musik dem Schüler näher zu bringen.  Die Stimmung war fantastisch. Daraus habe sicher nicht nur  ich viel mitnehmen können.
Vielen Dank an alle für die tolle Aufnahme und Unterstützung und vielleicht sieht man sich mal wieder, ich hoffe es zumindest.


  Praktikumsbericht Andrea Eulitz

Die Seerosenschule macht schon von außen einen sehr gepflegten und geordneten Eindruck. Die Schüler und Lehrer fühlen sich einfach wohl an
dieser Schule. Kein Wunder, nachdem in jeder Klasse deutlich weniger Schüler sind, als in vergleichbaren anderen Schulen. Dadurch können sich
die Lehrer auch um die Probleme und Belange jedes einzelnen Schülers kümmern und kennen auch das soziale Umfeld und deren persönliche
Interessen. Besonders beeindruckt hat mich während meines Orientierungspraktikums die Leseförderung: Hierzu kommen ehrenamtliche
Senioren in die Klasse und üben mit jeweils zwei Schülern in einem separaten Raum das Lesen.
Zudem wird sehr großen Wert darauf gelegt, dass auch die Eltern stets über das Verhalten und die Fortschritte ihres Kindes informiert sind.
Insgesamt herrscht an der Seerosenschule in Poing ein sehr freundliches und lernförderliches Klima, das sich sowohl bei Lehrern als auch bei Schülern positiv auswirkt.
Vielen Dank nochmal für alles und schöne Ferien,
Andrea Eulitz

 


Ein weiterer Bericht

Um mir bei der Wahl des Studiums auch wirklich sicher zu sein, habe ich ein zweiwöchiges Praktikum an der Seerosenschule absolviert.

Von Anfang an wurde ich super in das Schulleben integriert und aufgenommen. Schon nach ein paar Tagen fühlte ich mich nicht mehr fremd und hatte mich eingelebt. Die Vorstellungen eines Praktikums, indem man nur hinten in der Klasse sitzt und kaum mit anpacken darf, wurden sofort widerlegt. Von Anfang an durfte ich mit helfen und zusammen mit der Lehrkraft mal größere, mal kleinere Probleme im Schulalltag lösen oder auch mal selber den Schülern unter die Arme greifen.
Als Highlight ist das Sportfest zu nennen. Lehrer und Schüler hatten zusammen super viel Spaß. Beim Abschlussteam im Lehrerteam mit spielen zu dürfen, da fühlt man sich doch gleich wie eine echte Lehrerin.
Ich möchte mich herzlich bedanken für die tolle Zeit und hoffe, dass ich bei nächster Gelegenheit wieder an die Seerosenschule kann und so super aufgenommen werde wie dieses Mal.
Mangstl


 

Ich war im Juni eine Woche an dieser Schule

um sie mir anzusehen und etwas mitzuhelfen.

 Ich fand die Woche an der Seerosenschule sehr interessant und schön, vor allem da ich sie mir vollkommen anders vorstellte. Ich war zuvor noch nie in einer sonderpädagogischen Einrichtung und hatte, um ehrlich zu sein, immer etwas Scheu davor. Doch an dieser Schule war eine wundervolle Atmosphäre, die Kinder waren fröhlich und man bekam nicht den Eindruck, dass die LehrerInnen sie wegen Ihrer Krankheiten oder Schwierigkeiten anders behandelten als Kinder an Grundschulen. Auch die Kinder untereinander waren sehr freundlich und schienen teilweise sogar perfekt aufeinander abgestimmt, halfen sich bei Problemen und erklärten sich schwierige Aufgaben.

Die Lehrerin, bei der ich mich den größten Teil der Woche aufhielt, empfing mich sehr freundlich und band mich sofort in den Unterricht ein, was mich sehr freute, denn so konnte ich selbst mithelfen statt nur zuzusehen.

Alles in allem hat mir die Woche einen tollen Einblick in das Leben an sonderpädagogischen Schule gegeben. Vielen Dank dafür!

 Hanna Mißbach 


Nadja Link 2012

Mein Praktikum an der Seerosenschule

Im Rahmen meines Orientierungspraktikums war ich eine Woche lang als Praktikantin an der Seerosenschule tätig. Schon am ersten Tag fiel mir das freundliche und hilfsbereite Klima im Lehrerkollegium auf. Dadurch fühlte ich mich schnell gut aufgehoben und ins Schulgeschehen integriert. Von den Klassenlehrern wurden mir stets Unterrichtsmethoden und -abläufe erklärt und auch Zeit für Fragen eingeräumt. Dies ermöglichte mir, vor allem während der Wochenplanarbeit, aktiv im Unterricht  mitzuarbeiten. Dabei bot sich mir die Gelegenheit einen Einblick in den Lernstoff meiner Klasse zu erhalten, aber auch die einzelnen Schüler der Klasse, deren persönliche Stärken und Schwächen kennenzulernen und sie bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Beeindruckt hat mich die Selbstverständlichkeit, mit der ich von der Klasse akzeptiert wurde und die Höflichkeit, die mir von den Schülern entgegengebracht wurde. Im Klassenrat am Ende der Woche zeigte sich für mich dann auch, dass die Schüler teilweise bemerkenswerte Fähigkeiten haben, Konflikte friedlich zu lösen und sich nicht nur als Klasse, sondern vielmehr als Team verstehen.  Ich bedanke mich für diese lehrreiche Woche an der Seerosenschule und für die Gelegenheit eine Ganztagsschule kennenzulernen, in der Schule nicht nur als Lern- sondern auch als Lebensraum verstanden wird. Mein Studium kann ich nun mit  neuen Anregungen und Perspektiven fortsetzen.